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Embargo Anejo Blanco Rum 0,7 L
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7 von 7

Rum - Von Melasse, der Karibik und einer kleine Rumkunde

Brauner Rohrzucker erfreut sich großer Beliebtheit. Im Gegensatz zum weißen Zucker enthält er aufgrund seiner Inhaltsstoffe deutlich mehr Aromen. Wird der Zucker dagegen zu weißem Zucker raffiniert, entsteht als 'Abfallprodukt' Melasse. Diese ist dunkel und klebrig wie Sirup und findet sowohl in der Futtermittelverarbeitung als auch in der Pharmaindustrie Verwendung. Vor allem aber lässt sich aus der durch Zuckerrohr gewonnen Melasse hochwertiger Rum brennen.

Wie wird Rum definiert?


Eine Kurzdefinition zur Einführung:

Alkoholgehalt: ab 37,5% Vol.
Farbe: Je nach Sorte weiß oder helle und dunkle Brauntöne.
Haupt-Zutaten: Melasse, Sirup oder Zuckerrohrsaft
Herkunft: Rum wird heute weltweit hergestellt.
Geschichte: Ursprung nicht ganz geklärt. Sicher ist, dass Rum im 17. Jahrhundert in den europäischen Karibik-Kolonien erfunden wurde.
Verwendung: Hochwertige Rums werden gern pur getrunken. Üblich ist auch die Verwendung in Cocktails und Longdrinks - Cocktailrezepte mit Rum

rum sorten

Ein vergleichsweise junges Getränk


Während Bier und Wein die Speisen der Menschen bereits seit der Antike begleiten, gibt es Rum erst seit dem 17. Jahrhundert. Als sich die Plantagen auf den Inseln der Karibik ausbreiteten, erweiterte sich nach und nach auch deren Produktpalette. Zu den neuen Waren aus der Neuen Welt zählte auch der Rum. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1650 als 'rumballion', was so viel wie 'Großer Tumult' bedeutet. Das neue Getränk war vor allem unter Seeleuten besonders beliebt. Gegen Ende des Siebzehnten Jahrhunderts erhielten britische Matrosen daher nicht mehr ihr tägliches Bier, sondern stattdessen eine Rumration von 70 Millilitern - eine Tradition, die bis 1970 in der Royal Navy Bestand hatte.

Die Herstellung des Rums


Wie bereits erwähnt bildet - mit Ausnahme des Ruhm Agricole - aus Zuckerrohr gewonnene Melasse meist die Basis der Rum-Destillation. Diese wird zusammen mit gehäckseltem Zuckerrohr sowie Zuckerrohrsaft und Wasser zu einer Maische verarbeitet. Im Rahmen der sich anschließenden Gärung fermentiert die Maische und erreicht einen Alkoholgehalt zwischen vier und fünf Prozent. Der so gewonnene Zuckerwein wird im nächsten Schritt destilliert, wobei das Destillat einen Alkoholgehalt zwischen 65% Vol. und 75% Vol. aufweist. Weißer Rum entsteht, wenn das Rum-Destillat ohne lange Lagerung in dieser ursprünglichen Stärke mit destilliertem Wasser verdünnt wird - wobei der Mindestalkoholgehalt 37,5% Vol. nicht unterschreiten darf. Auch bei Braunem Rum erfolgt in der Regel eine nachträgliche Verdünnung. Um hier die braune Färbung beizubehalten, die sich durch die Reifung in den teils sehr unterschiedlichsten Holzfässern ergibt, wird, wie beim Whisky, oftmals Zuckercouleur hinzugefügt. Die Herstellung des Rums ist an diesem Punkt eigentlich abgeschlossen. Wie bei vielen anderen Spirituosen verhält es sich aber auch beim Rum so, dass dieser bei längerer Lagerung an Charakter und Tiefe gewinnt. Vor allem dann, wenn eine ausgedehnte Fasslagerung erfolgt. Dies geschieht beispielsweise gern in alten Whiskyfässern. Da diese Fässer wiederum vormals oft Weinfässer waren, tragen sie in hohem Maße zur Ausbildung einzigartiger Nebenaromen bei, die guten Rumsorten eine ganz individuelle Note verleiht. Alternativ können aber auch verschiedene Aromen direkt beigemengt werden. Sind diese eher fruchtiger Art, spricht man in der Regel von Flavored Rum. Kommen dagegen Gewürze wie Nelke, Ingwer oder Muskatnuss zum Einsatz, so entstehen Spiced Rums.

Wichtige Rummarken


In der Welt des Rums gibt es hunderte von kleinen und großen Erzeugern. Große Marken wie Havana Club und Bacardi fehlen in faktisch keiner Bar. Daneben gibt es aber eine Reihe von Erzeugnissen, die in wesentlich geringerer Menge für echte Kenner der Materie hergestellt werden. Diesen ist die Sorgfalt bei der Verarbeitung wie auch die lange Fassreife beim Probieren deutlich anzumerken. Zu nennen ist hier der in einer Höhe von 2.300 Metern in den Bergen Guatemalas gereifte Ron Zacapa oder der aus dem Herzen Jamaikas im Nassau Valley stammende Appleton Rum. Eine besondere Vielfalt an unterschiedlichen Rumarten bietet Plantation Rum. Wer dagegen einen ehrlichen Rum mit schwerer Süße genießen möchte, dem sei der äußerst beliebte Ron Botucal aus Venezuela empfohlen.

Das richtige Mischverhältnis


Eine Einführung wie diese wäre nicht vollständig, wenn die verschiedenen Verwendungsarten des Rums keine Erwähnung finden würden. Natürlich lässt er sich gut pur oder mit heißem Wasser und Gewürzen als Grog genießen. Er passt in seinen verschiedenen Variationen auch hervorragend in eine große Zahl von Mixgetränken. Die Zahl bekannter und beliebter Cocktails würde augenblicklich auf weniger als die Hälfte zusammenschrumpfen, wenn es die verschiedenen Rumsorten nicht geben würde. Ob Mojito, Pina Colada, Zombie, Plunters Punch oder Mai Tai - es ist immer der charakteristische Geschmack des Rums, der für die besondere Note sorgt. Gleiches gilt neben dem Grog auch für weitere Heißgetränke wie Glühwein oder auch einfach nur Tee. Auch bei diesen Getränken stellt man schnell fest, wie viel an Geschmack sie gewinnen, wenn der verwendete Rum von guter Qualität ist.
Brauner Rohrzucker erfreut sich großer Beliebtheit. Im Gegensatz zum weißen Zucker enthält er aufgrund seiner Inhaltsstoffe deutlich mehr Aromen. Wird der Zucker dagegen zu... mehr erfahren »
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Rum - Von Melasse, der Karibik und einer kleine Rumkunde
Brauner Rohrzucker erfreut sich großer Beliebtheit. Im Gegensatz zum weißen Zucker enthält er aufgrund seiner Inhaltsstoffe deutlich mehr Aromen. Wird der Zucker dagegen zu weißem Zucker raffiniert, entsteht als 'Abfallprodukt' Melasse. Diese ist dunkel und klebrig wie Sirup und findet sowohl in der Futtermittelverarbeitung als auch in der Pharmaindustrie Verwendung. Vor allem aber lässt sich aus der durch Zuckerrohr gewonnen Melasse hochwertiger Rum brennen.

Wie wird Rum definiert?


Eine Kurzdefinition zur Einführung:

Alkoholgehalt: ab 37,5% Vol.
Farbe: Je nach Sorte weiß oder helle und dunkle Brauntöne.
Haupt-Zutaten: Melasse, Sirup oder Zuckerrohrsaft
Herkunft: Rum wird heute weltweit hergestellt.
Geschichte: Ursprung nicht ganz geklärt. Sicher ist, dass Rum im 17. Jahrhundert in den europäischen Karibik-Kolonien erfunden wurde.
Verwendung: Hochwertige Rums werden gern pur getrunken. Üblich ist auch die Verwendung in Cocktails und Longdrinks - Cocktailrezepte mit Rum

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Ein vergleichsweise junges Getränk


Während Bier und Wein die Speisen der Menschen bereits seit der Antike begleiten, gibt es Rum erst seit dem 17. Jahrhundert. Als sich die Plantagen auf den Inseln der Karibik ausbreiteten, erweiterte sich nach und nach auch deren Produktpalette. Zu den neuen Waren aus der Neuen Welt zählte auch der Rum. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1650 als 'rumballion', was so viel wie 'Großer Tumult' bedeutet. Das neue Getränk war vor allem unter Seeleuten besonders beliebt. Gegen Ende des Siebzehnten Jahrhunderts erhielten britische Matrosen daher nicht mehr ihr tägliches Bier, sondern stattdessen eine Rumration von 70 Millilitern - eine Tradition, die bis 1970 in der Royal Navy Bestand hatte.

Die Herstellung des Rums


Wie bereits erwähnt bildet - mit Ausnahme des Ruhm Agricole - aus Zuckerrohr gewonnene Melasse meist die Basis der Rum-Destillation. Diese wird zusammen mit gehäckseltem Zuckerrohr sowie Zuckerrohrsaft und Wasser zu einer Maische verarbeitet. Im Rahmen der sich anschließenden Gärung fermentiert die Maische und erreicht einen Alkoholgehalt zwischen vier und fünf Prozent. Der so gewonnene Zuckerwein wird im nächsten Schritt destilliert, wobei das Destillat einen Alkoholgehalt zwischen 65% Vol. und 75% Vol. aufweist. Weißer Rum entsteht, wenn das Rum-Destillat ohne lange Lagerung in dieser ursprünglichen Stärke mit destilliertem Wasser verdünnt wird - wobei der Mindestalkoholgehalt 37,5% Vol. nicht unterschreiten darf. Auch bei Braunem Rum erfolgt in der Regel eine nachträgliche Verdünnung. Um hier die braune Färbung beizubehalten, die sich durch die Reifung in den teils sehr unterschiedlichsten Holzfässern ergibt, wird, wie beim Whisky, oftmals Zuckercouleur hinzugefügt. Die Herstellung des Rums ist an diesem Punkt eigentlich abgeschlossen. Wie bei vielen anderen Spirituosen verhält es sich aber auch beim Rum so, dass dieser bei längerer Lagerung an Charakter und Tiefe gewinnt. Vor allem dann, wenn eine ausgedehnte Fasslagerung erfolgt. Dies geschieht beispielsweise gern in alten Whiskyfässern. Da diese Fässer wiederum vormals oft Weinfässer waren, tragen sie in hohem Maße zur Ausbildung einzigartiger Nebenaromen bei, die guten Rumsorten eine ganz individuelle Note verleiht. Alternativ können aber auch verschiedene Aromen direkt beigemengt werden. Sind diese eher fruchtiger Art, spricht man in der Regel von Flavored Rum. Kommen dagegen Gewürze wie Nelke, Ingwer oder Muskatnuss zum Einsatz, so entstehen Spiced Rums.

Wichtige Rummarken


In der Welt des Rums gibt es hunderte von kleinen und großen Erzeugern. Große Marken wie Havana Club und Bacardi fehlen in faktisch keiner Bar. Daneben gibt es aber eine Reihe von Erzeugnissen, die in wesentlich geringerer Menge für echte Kenner der Materie hergestellt werden. Diesen ist die Sorgfalt bei der Verarbeitung wie auch die lange Fassreife beim Probieren deutlich anzumerken. Zu nennen ist hier der in einer Höhe von 2.300 Metern in den Bergen Guatemalas gereifte Ron Zacapa oder der aus dem Herzen Jamaikas im Nassau Valley stammende Appleton Rum. Eine besondere Vielfalt an unterschiedlichen Rumarten bietet Plantation Rum. Wer dagegen einen ehrlichen Rum mit schwerer Süße genießen möchte, dem sei der äußerst beliebte Ron Botucal aus Venezuela empfohlen.

Das richtige Mischverhältnis


Eine Einführung wie diese wäre nicht vollständig, wenn die verschiedenen Verwendungsarten des Rums keine Erwähnung finden würden. Natürlich lässt er sich gut pur oder mit heißem Wasser und Gewürzen als Grog genießen. Er passt in seinen verschiedenen Variationen auch hervorragend in eine große Zahl von Mixgetränken. Die Zahl bekannter und beliebter Cocktails würde augenblicklich auf weniger als die Hälfte zusammenschrumpfen, wenn es die verschiedenen Rumsorten nicht geben würde. Ob Mojito, Pina Colada, Zombie, Plunters Punch oder Mai Tai - es ist immer der charakteristische Geschmack des Rums, der für die besondere Note sorgt. Gleiches gilt neben dem Grog auch für weitere Heißgetränke wie Glühwein oder auch einfach nur Tee. Auch bei diesen Getränken stellt man schnell fest, wie viel an Geschmack sie gewinnen, wenn der verwendete Rum von guter Qualität ist.
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